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Sanierung der Hundertwasserkappe MVA Spittelau Wien

Foto: Detailansicht rot-blau gestreifte Kappe auf Turm; Blick von vorne auf Schild; im Hintergrund grauer Himmel
Daten und Fakten
Firma Eisenschutzgesellschaft m.b.H.
AuftraggeberWien Energie
Stadt/LandWien - Österreich
Projektart Korrosionsschutz
Bauzeit05.2019 - 05.2019

Neuer Glanz für die Hundertwasserkappe.

Die im Jahr 1971 eröffnete Müllverbrennungsanlage Spittelau im neunten Wiener Gemeindebezirk ist eine von drei thermischen Abfallbehandlungsanlagen der Wien Energie. Dank ihrer vom Künstler Friedensreich Hundertwasser gestalteten Fassade gilt sie zudem als eines der Wahrzeichen von Wien.

Eine Besonderheit stellt die überdimensionale Kappe auf einem kleinen Turm des Gebäudes dar. Überlieferungen zufolge riss Hundertwasser während einer Diskussion mit den Bauherren der Geduldsfaden. Er verließ zornig die Runde mit den Worten „Ich hau den Hut drauf“. Den Bauherren gefiel die Idee und sie ergänzten die Anlage um die Kappe.

Damit diese auch weiterhin in altem Glanz erstrahlt, erhielt die Eisenschutzgesellschaft im Mai 2019 den Auftrag für die Korrosionsschutzarbeiten.

Dazu haben wir zuerst die bestehende Beschichtung geprüft und lokale Sanierungsarbeiten durchgeführt. Danach erfolgte die Vorbereitung der Oberfläche und die Anwendung eines zweischichtigen Beschichtungssystems auf Polyurethanbasis.

Die Farbtöne für die Kappe haben unsere Expertinnen und Experten genau nach den originalen handschriftlichen Anweisungen von Friedensreich Hundertwasser angefertigt. Für einen sicheren Zugang stellte uns die Wien Energie ein eigenes Gerüst zur Verfügung. Innerhalb von nur 10 Tagen waren unsere Arbeiten zur vollsten Zufriedenheit der Auftraggeberin abgeschlossen – und die Hundertwasserkappe wird auch die nächsten Jahrzehnte an einen großen Künstler erinnern.